Klimarelevante Gase und die Bioaerosole zählen zu den Emissionen aus Tierställen, die zwar noch keinen gesetzlichen Auflagen unterliegen, aber im Genehmigungsverfahren häufig diskutiert werden. Durch die öffentliche Diskussion um den Klimawandel haben die „Treibhausgase“ nicht nur bei Industrievorhaben eine hohe Beachtung erlangt. Auch die Tierhaltung ist in die Kritik geraten. Dabei werden besonders der Ausstoß von Methan (CH4) und Lachgas (N2O) betrachtet, weil beide Gase eine deutlich stärkere Wirkung als Kohlendioxid (CO2) haben. Das Thema wird auch über die Medien und den Handel fokussiert, weil „Carbon Footprints“, also die Klimawirkung der Produkte, zukünftig bei Kaufentscheidungen berücksichtigt werden sollen. Bioaerosole sind Feinstäube, die biologischen Ursprung sind und eine gesundheitsschädigende Wirkung auf Tiere und Menschen haben können. Besonders diese Stoffgruppe wird in Genehmigungsverfahren sehr emotional diskutiert, weil Anwohner Ängste vor eigenen Infektionsrisiken haben bzw. vor möglichen Erkrankungen ihrer Tiere. Somit geht es nicht nur um Abstände zwischen Stall und Anwohnern, sondern auch um die Abstände zwischen verschiedenen Ställen. Ziel des Workshops ist die Versachlichung der Diskussion im Genehmigungsverfahren durch die Veranschaulichung verschiedener Perspektiven.
Expertenworkshop „Emissionsminderung Tierhaltung – Klimarelevante Gase und Bioaerosole“
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Veranstaltungsprogramm
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Datum: 29.06.2010
Beginn: 10:00 Uhr
Beginn: 10:00 Uhr
Veranstaltungsort
Andreas Hermes Akademie, Bonn Röttgen
Anmeldung
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Veranstaltung:
Expertenworkshop „Emissionsminderung Tierhaltung – Klimarelevante Gase und Bioaerosole“
Termin:
29.06.2010
10:00 Uhr
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