Genetisches Monitoring Schwein: Beurteilung des Gefährdungsstatus deutscher Schweinepopulationen anhand von Abstammungsinformationen aus der Herdbuchzucht

Handlungsfelder

Konzeptvorschläge zur Erfassung von Tierwohl-Indikatoren und Zuchtmerkmalen

Projektbeschreibung

Im Rahmen des Projektes sollten die effektiven Populationsgrößen (Ne) der in Deutschland gehaltenen Schweinerassen geschätzt werden. Ziel war es, den Gefährdungsstatus der Populationen beurteilen zu können. Zur Berechnung der Ne wurden a) zensusbasierte Methoden (Schätzung auf Basis der Populationsgröße und des Geschlechterverhältnisses), b) Regressionsmethoden (Regression der individuellen Inzucht auf das Geburtsjahr) und c) die realisierte individuelle Inzucht (Durchschnitt der individuell verursachten Inzuchtsteigerung unter Berücksichtigung der Informationsdichte, die jedes Tier verursacht, Methode Gutierrez et al., 2008, 2009) verwendet. Aufgrund empirischer und theoretischer Vorteile wurde die letzte genannte Methode c als besonders geeignet beurteilt. Auf der Basis dieser Methode wurden in Deutschland die Rassen Angler Sattelschwein, Rote Husumer, Schwäbisch Hällisches Schwein und Bunte Bentheimer als besonders gefährdet eingestuft (Ne < 50 Tiere).

Kontakt

Dr. Ernst Tholen
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Tierwissenschaften
Abteilung Haustiergenetik
Endenicher Allee 15
53115 Bonn

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Veranstaltung:
Genetisches Monitoring Schwein: Beurteilung des Gefährdungsstatus deutscher Schweinepopulationen anhand von Abstammungsinformationen aus der Herdbuchzucht
Termin:

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