Eber im Verbund

Handlungsfelder

  • Verzicht auf mit Schmerzen verbundene Eingriffe am Tier

Ziel der Untersuchungen ist die Entwicklung eines Konzepts für die Produktion, Schlachtung und Vermarktung ökologisch erzeugter Eber entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hierzu soll untersucht werden, welchen Einfluss Faktoren der Genetik, Fütterung und Haltung unter den spezifischen extensiven Bedingungen des Ökolandbaus auf die Ausprägung von Ebergeruch und -geschmack sowie möglicher tierschutzrelevanter Verhaltensweisen haben und wie die Erzeugungsbedingungen optimiert werden können, um deren Auftreten zu minimieren. Im Bereich der Schlachtung und Verarbeitung soll eine praxistaugliche Detektionsmethode von Tieren mit Geschlechtsgeruch erarbeitet sowie Verfahrensanweisungen für die Herstellung sensorisch unauffälliger Produkte aus geruchsaktivem Eberfleisch bei möglichst vollständiger Verwertung der Eberschlachtkörper erstellt werden. Gegenüber konventionellen Wurst- und Fleischverarbeitern müssen sich ökologisch produzierende Betriebe der zusätzlichen Herausforderung einer nur eingeschränkt möglichen Nutzung von Zusatzstoffen stellen.

 

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